Zugfahren in Indien ist ein Erlebnis für sich. Das nächste Mal müssen wir auch Fotos von innen machen. Hier erst mal ein paar Eindrücke aus dem Zugfenster heraus: Von wunderschönen grünen Feldern, Slums, Baustellen, Müllhalden und Straßen ist alles dabei. Am besten ist es in der offenen Tür zu sitzen und nach draußen zu kucken - die Türen sind nie zu, denn an allen Haltestellen, (manchmal auch nicht nur an Haltestellen) steigen die Leute aus und in den fahrenden Zug. Wenn man das nicht macht wird man wahrscheinlich auch keinen Sitzplan bekommen: Erst raus dann rein gibt’s hier nicht: Wer am schnellsten ist, bekommt einen Platz. Da ist man auch nicht zimperlich: Es gibt wilde Beschimpfungen, Gerangel und am Ende sitzen in einem Sechserabteil 8 Erwachsene und mindestens 3 Kinder – ohne die Gepäckablage mitzuzählen. Da sitzen auch nochmal bis zu 6 Leute. Oder schlafen. Ich hab eine halbe Nacht in der Hutablage geschlafen – eine echt einmalige Erfahrung. Wenn man wach ist, ist es fast wie im Kino. Es wird so gut wie nie langweilig: Leute beobachten ist einfach einmalig, bißchen reden, aus dem Fenster kucken oder natürlich essen. Es laufen immer Verkäufer durch den Zug die alle möglichen Getränke (Hauptsache richtig süß!) und leckeres Essen anbieten. Die Fahrten dauern aber meistens auch ziemlich lange. Es kann schon mal passieren, dass man an einer Haltestelle ohne ersichtlichen Grund eine halbe Stunde steht. Verspätungen sind natürlich an der Tagesordnung.
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Lore und Luise starten durch.
Sonntag, 29. August 2010
Aus dem Zugfenster
Zugfahren in Indien ist ein Erlebnis für sich. Das nächste Mal müssen wir auch Fotos von innen machen. Hier erst mal ein paar Eindrücke aus dem Zugfenster heraus: Von wunderschönen grünen Feldern, Slums, Baustellen, Müllhalden und Straßen ist alles dabei. Am besten ist es in der offenen Tür zu sitzen und nach draußen zu kucken - die Türen sind nie zu, denn an allen Haltestellen, (manchmal auch nicht nur an Haltestellen) steigen die Leute aus und in den fahrenden Zug. Wenn man das nicht macht wird man wahrscheinlich auch keinen Sitzplan bekommen: Erst raus dann rein gibt’s hier nicht: Wer am schnellsten ist, bekommt einen Platz. Da ist man auch nicht zimperlich: Es gibt wilde Beschimpfungen, Gerangel und am Ende sitzen in einem Sechserabteil 8 Erwachsene und mindestens 3 Kinder – ohne die Gepäckablage mitzuzählen. Da sitzen auch nochmal bis zu 6 Leute. Oder schlafen. Ich hab eine halbe Nacht in der Hutablage geschlafen – eine echt einmalige Erfahrung. Wenn man wach ist, ist es fast wie im Kino. Es wird so gut wie nie langweilig: Leute beobachten ist einfach einmalig, bißchen reden, aus dem Fenster kucken oder natürlich essen. Es laufen immer Verkäufer durch den Zug die alle möglichen Getränke (Hauptsache richtig süß!) und leckeres Essen anbieten. Die Fahrten dauern aber meistens auch ziemlich lange. Es kann schon mal passieren, dass man an einer Haltestelle ohne ersichtlichen Grund eine halbe Stunde steht. Verspätungen sind natürlich an der Tagesordnung.
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