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Lore und Luise starten durch.

Mittwoch, 18. August 2010

Musikschule









Am Anfang muss man sich erstmal daran gewöhnen, dass hier manchmal Fenster ohne Glas sind oder halbe Wände fehlen – aber es ist ja immer warm.
Wir haben hier nicht gerade die perfekten Zimmer abbekommen, aber es geht schon: Room No. 2 (wahrscheinlich kleiner als mein Zimmer auf der Lenbachstr.) Luise. Room No. 4 (mit wunderschöner Türdeko – das ist eine berühmte indische Schauspielerin die in einem Film Cello spielen musste) – Laura.
Die Arbeit verläuft hier meist etwas anders: Die Leute sind oft von früh sehr zeitig bis abends spät da. Dafür wird aber nicht immens effektiv gearbeitet, alle haben aber etwas mehr Spaß. Zwischendurch gibt’s natürlich immer Kaffee oder leckeren Ingwertee (dafür ist sogar jemand zuständig, man bedient also die Kaffeemaschine nicht selber....). Es gibtüberhaupt für jegliche Arbeit hier jemanden: kopieren, die Musikschule bewachen, Tee machen, für unseren Gasanschluss sorgen....Allerdings herrscht hier auch noch eine ganz andere Machtstruktur: Wer nicht nach der Pfeife der Chefin tanzt hat ein Problem!
Ab und zu fällt hier immer mal Viertelweise der Strom aus. Deshalb hat die Musikschule einen eigenen fetten Dieselgenerator: Erstmal ist das Licht ganz weg, dann fängt es langsam wieder an zu zu summen, zu flackern um schließlich etwas dunkler weiter zu leuchten.

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